Die Geschichte des Dorfes Celles und des Lac du Salagou
Der Lac du Salagou ist ein künstlicher See, angelegt durch einen Damm am Fluss Salagou. Die in den 1950er Jahren getroffene Entscheidung, den Damm zu bauen, sollte die landwirtschaftliche Diversifizierung der Region fördern und Überschwemmungen regulieren. Der See begann sich ab Ende der 1960er Jahre allmählich zu füllen.
Beim Auffüllen überflutete er Teile der Dörfer Celles, Octon und Clermont-l'Hérault. In Celles wurden die Bewohner nach und nach umgesiedelt, und die Gebäude des alten Dorfes wurden dem steigenden Wasser überlassen. Heute tauchen die Überreste bei Niedrigwasser auf und die romanische Kirche ist manchmal sichtbar — eines der stärksten Bilder, das mit dem Salagou verbunden ist.
Die Daten erzählen die Geschichte gut: Die Bewohner wurden einige Jahre vor dem Auffüllen des Sees enteignet, und das Dorf wurde 1969 aufgegeben. Erst 1990 nahm der Departementsrat Arbeiten zur Sicherung des Ortes in Angriff. 2017 wurde die Entscheidung getroffen, Celles wieder zu besiedeln — und die ersten neuen Bewohner zogen 2019 ein, genau fünfzig Jahre nach der Aufgabe.
Dorf 1969 aufgegeben Enteignungen vor dem Auffüllen des Sees
Seit 2019 wiederbesiedelt fünfzig Jahre nach der Aufgabe
Versunkene romanische Kirche bei Niedrigwasser sichtbar
Rote Ruffe-Landschaften ein eindrucksvoller Kontrast zum blauen Wasser
Ein Ort für Fotografen bei Fotografen sehr beliebt